Kein Platz für Hetze im Neu-Ulmer Rathaus
Neu-Ulm, 08. Februar 2026
Die jüngsten Aussagen des OB-Kandidaten Franz Schmid (AfD) sind eines klar: Wer von „Regenbogenkult“ spricht, gegen Migration pauschal Stimmung macht und Klimaschutz als „linke Ideologie“ diffamiert, will spalten statt gestalten.
Ein Oberbürgermeister steht für alle Bürgerinnen und Bürger – nicht nur für eine vermeintlich „einheimische“ Mehrheit. Diskriminierung, Ausgrenzung und ausländerfeindliche Rhetorik haben in einem Wahlkampf nichts verloren – und erst recht nichts im Rathaus.
Besonders irritierend ist der Generalverdacht gegenüber städtischen Mitarbeitenden. Ohne Belege von „Filz“ zu sprechen, untergräbt das Vertrauen in demokratische Institutionen und beschädigt den Respekt gegenüber Beschäftigten der Stadtverwaltung.
Neu-Ulm ist vielfältig, solidarisch und zukunftsorientiert. Integration, Gleichstellung und Klimaschutz sind keine Ideologieprojekte, sondern notwendige kommunale Verantwortung.
Wir Jusos Neu-Ulm stellen uns entschieden gegen jede Form von Hetze – und klar an die Seite einer offenen, demokratischen Stadtgesellschaft.
Ulm/Neu-Ulm. In den letzten Jahren ereigneten sich gleich mehrere tödliche Unfälle auf der B28 zwischen der Ulmer Stadtgrenze und dem Autobahndreieck Hittistetten. Die Ursache: ein fehlendes Tempolimit. Bislang ist dieser Streckenabschnitt der Bundesstraße 28 einer Autobahn gleichgestellt, auch, was das Tempo angeht. „Die unbegrenzte Fahrtgeschwindigkeit wird regelmäßig zum Verhängnis und verursacht tragische Unfälle.“, erklären Ella Oswald, Sprecherin der Grünen Jugend Ulm/Neu-Ulm und Oliver Elsen, Vorsitzender der Jusos Neu-Ulm. Aus diesem Grund fordern die beiden Jugendverbände ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf dem Streckenabschnitt der B28 zwischen der Ulmer Stadtgrenze und dem Autobahndreieck Hittistetten.
Nach dem Umzug des bisherigen Vorsitzenden nach Ulm wurde auf der Jahreshauptversammlung der Jusos Neu-Ulm am 08.11. ein neues Vorstandsduo gewählt.